Radmarathon: Hamburg-Berlin

Traumwetter auf dem Weg in die Hauptstadt

Dank an den Audimax-Club für das hervorragend Frühstück

Riegel für zwischendurch.

Ein unterhaltsamer Bericht von unserem Straßenfachwart Helge Witten: Am Samstag den 13 Oktober standen Phillipp Grote, Fynn Witten und ich wieder am Start um uns auf den Weg nach Berlin zu machen. 2016 sind wir drei die Tour schon einmal gefahren und auch in Berlin angekommen. Der Audax Club SH hatte erneut eingeladen um beim „Zeitfahren HH-Berlin“ anzutreten. Diesmal haben wir uns drei als RG Hamburg Team angemeldet. Als Startzeit wurde uns 06.43.30 Uhr vorgegeben. Und wir waren pünktlich. Alle drei hatten wir Respekt vor der Strecke. Oder besser gesagt, nicht von der Strecke, sondern vor unserem Trainingszustand. Phillipp war in diesem Jahr mit seinem Abi beschäftigt, Fynn hatte nur Kurzstrecken auf dem Kreuzfahrtschiff absolviert und ich bin auch eigentlich zu wenig lange Einheiten dieses Jahr geradelt. Aber das wird schon. Zur Not hatten wir unseren Telefonjoker Andrea, die mit dem Auto sich auf den Weg nach Berlin gemacht hat.
Ab dem Start ging es erst mal mit Licht am Rad los. Das Wetter war gut zu uns. Arm- und Beinlinge waren nötig, aber zum Glück nicht die komplette Winterausrüstung. Der Startort hat sich geändert. Das Frühstücksbüffet kann sich echt sehen lassen. Und Kaffee war auch genug da. Zur Startzeit dann Licht an und los. Von Allermöhe aus geht es erst einmal in Geesthacht über die Elbe und dann immer auf der Elbuferstraße. Eine schöne Strecke. Schnell hat man einige Mitfahrer um kleine Gruppen zu bilden. Mein erstes Highlight waren wieder die „Rampen“ vor Hitzacker. Schon blöd, wenn man kurz vor dem Anstieg sich einen Riegel in den Mund schiebt und dann beim fahren die Luft weg bleibt. Fynn und Phillipp kamen da besser rauf. In der Abfahrt geht es dann mit 70 km/h bergab. Das ist dann angenehmer. Die erste und einzige Kontrolle in Dömitz ist schnell erreicht. Auch hier lies die Verpflegung keine Wünsche offen. Süß oder herzhaft, alles da. Im Anschluss macht man sich auf die verbleibenden 190km. Die können lang werden. Und sie werden es. Wir haben hier und da mal eine gute Gruppe gehabt, sind aber überwiegend zu dritt unterwegs gewesen. Es strahlte die Sonne und der Wind blies aus Süd-Ost. Natürlich immer genau von vorn. Aber irgendwas ist ja immer. Wir haben noch mehrere kurze Pausen zum Verschnaufen und Essen/Wasser besorgen eingelegt. Hier und da sieht man immer mal Mitfahrer von den insgesamt 300 Startern. Auch die vollverkleideten Velomobile kommen mal an einem vorbei. Und das in einer irren Geschwindigkeit. 30km vor dem Ziel gab es dann noch einmal eine Cola und die Wasservorräte wurden aufgefüllt. Lust hatten wir alle drei nicht mehr. Aber das kann helfen. Die nächsten 20 km viel die Nadel nicht mehr unter 30km/h. Dann war der Ofen aus und wir freuten uns auf das Ziel. Glücklich im Ziel angekommen haben wir uns angesehen und waren froh das es vorbei ist. Keiner hatte damit gerechnet, dass wir drei durchhalten. Das war bestimmt die Motivation die wir brauchten. Hat geholfen. Nicht aufgeben war das Schlagwort. Anschließend mit dem Auto ins Hotel, duschen und ab in das Burgerrestaurant. War lecker und die Nacht war ruhig.

Mit etwas Abstand war es wieder eine gelungene Aktion. Vielen Dank an den Audax Club. Wir kommen wieder.

Philipp Grote stärkt sich vor der Abfahrt

Helges verdiente Urkunde

2018-10-18T07:21:34+00:00Oktober 18th, 2018|