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Cross-DM und Weltmeisterschaft(-en) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: ron   
Mittwoch, den 27. Dezember 2017 um 07:14 Uhr

Cross Saison nähert sich dem Höhepunkt

Nicht nur das Jahr neigt sich dem Ende, auch die Cross-Saison überspringt nur noch die Hürde des Jahreswechsels, um direkt Fahrt aufzunehmen auf ihren Höhepunkt, die Deutschen Meisterschaft am 13./14. Januar in Bensheim. Seit Oktober kämpfen die Outdoor-Spezialisten im Stevens-Cup und D-Cup um Punkte und Platzierungen. Die RG Hamburg ist in fast allen Altersklassen zahlreich und erfolgreich vertreten. Und mit Nationalmannschafts-Fahrer und Weltcup-Teilnehmer Frederik Rassmann haben wir sogar einen ganz heißen Medaillenkandidat für die DM in den eigenen Reihen. Wir wünschen allen Teilnehmern der DM viel Erfolg! Sollte Frederik seine gewohnte Leistung abrufen, dürfte eine Nominierung für die Cross-Weltmeisterschaft Anfang Februar in Valkenburg wahrscheinlich sein. Ein echtes Highlight, in seiner noch kurzen Radsport-Karriere. Einer, der „seine“ Weltmeisterschaft schon absolviert hat, ist Master-Fahrer Sven Anders. Hier sein Bericht: Masters WM Cyclocross in Mol:


„In diesem Jahr habe ich mit einer kleinen, vereinsübergreifenden Hamburger Truppe (Rüdiger Lomb (St. Pauli), frisch gebackene Europameisterin Silke Keil (Pirate/Bertram Römer) und Betreuer Heiko Lehmann Anfang Dezember an der Masters Cyclocross WM in Mol (Belgien) teilgenommen. Erfolge habe ich mir nicht ausgerechnet. Das Ziel war „einmal WM fahren“ und möglichst lange einer drohenden Überrundung und damit Herausnahme aus dem Rennen zu entgehen. Der extrem sandlastige, sehr „belgische“ Kurs entpuppte sich bereits bei den Besichtigungsrunden am Freitag als noch schwieriger als gedacht. Die tiefen und langen Sandpassagen waren von den meisten Teilnehmern nur laufend zu bewältigen, so dass wir bereits am Vorabend der eigentlichen Rennen mit schweren Beinen zu kämpfen hatten. Mein Rennen mit knapp 80 Fahrern wurde am Samstag-Vormittag bei Nebel und Temperaturen um den Gefrierpunkt gestartet. Das Feld hatte sich bereits innerhalb der ersten knapp 3 km langen Runde weit gestreckt. Aufgrund der extrem hohen Geschwindigkeit einer dreiköpfigen Spitzengruppe um Ex-Profi Erik Dekker wurde ich leider dank der sogenannten 80% Regel bereits eine Runde früher heraus genommen, als ich mir erhofft hatte. Immerhin konnte ich das Ziel, nicht den letzten Platz zu belegen, erreichen. Die Teilnahme hat auf Grund der professionellen Kulisse, des beeindruckenden Kurses und vor allem der großartigen Motivation am Kurs durch die anderen angereisten norddeutschen Fahrer und Begleiter großen Spaß gemacht und die Reise sich auf jeden Fall gelohnt! Die Masters Cyclocross WM findet im kommenden Jahr erneut in Mol statt. Ich weiß noch nicht, ob ich noch einmal teilnehme – aber die Masters EM soll 2018 in den noch besser erreichbaren Niederlanden stattfinden…

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 27. Dezember 2017 um 07:20 Uhr